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ABC der Körpersprache – Hände

Frau zeigt mit der Hand: Stop - nicht näher kommen

Sprechende Hände STOPP - Foto: Benjamin Thorn / Pixelio

 

HÄNDE GEBEN SEHR VIEL von einem Menschen preis. Offene und entspannte Handhaltungen bedeuten tendenziell, dass jemand offen für sein Gegenüber ist, selbst bereit ist, Gefühle zu zeigen und etwas entgegen zu nehmen. Hände in den Hosentaschen, oder auf dem Rücken sind verschlossene Gesten. Da möchte jemand seine Nervosität oder seine Gefühle nicht zeigen oder er sucht Halt bei sich.

Nun sind verschlossene Gesten… nicht grundsätzlich falsch und offene Gesten nicht grundsätzlich richtig. Es kommt auf die Situation an und auf das Ziel, das ich erreichen will. Wer sich  gerade zurückziehen möchte und seine Ruhe haben, der stecke seine Hände bequem in die Taschen. Wer sein Gegenüber von einer Idee begeistern möchte, ist besser beraten, offene Gesten zu zeigen und “sprechende Hände”.

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DIE ZEICHEN UND IHRE BEDEUTUNG (eine Auswahl)
(bitte immer unter Berücksichtigung der anderen Körpersprache und nie ein Zeichen isoliert beurteilen!)

  • Hand/Hände in die Hosentasche stecken : Entspannung, Rückzug, will etwas verstecken
  • Hände vor der Brust kreuzen : Ergebenheit, Demut
  • Hand vor die Brust legen : Beteuerungsgeste, kommt von Herzen
  • Hand/Hände auf den Rücken legen : Befangenheit, Arroganz, versteckt etwas
  • Hände im Nacken verschränken : Wohlbehagen, Entspannung, Raum greifend
  • Hand bei der Begrüßung von oben geben : Dominanz
  • Hand vor den Mund halten
    a) während des Sprechens : Unsicherheit, nicht gehört werden wollen
    b) nach dem Sprechen : will das Gesagte zurück nehmen, denkt nach
  • Hand zum Mund nehmen
    a) kurze Zeit : Verlegenheit, Unsicherheit
    b) längere Zeit : Nachdenklichkeit, Konzentration
  • Hand zur Faust verkrampfen : Angriff, Wut, Anklage
  • Hände in die Hüften stemmen : Imponiergehabe, Entrüstung, Raum greifend
  • Hände am Stuhl fest klammern : starke Unsicherheit, Halt suchend
  • Ein Spitzdach mit den Händen formen : Arroganz, Abwehr gegen Einwände
  • Sich die Hände reiben : Selbstgefälligkeit, Zufriedenheit, Aufbruchstimmung
  • Mit dem Bleistift spielen : Angst, Angriff, Nervosität, Verkrampfung
  • Mit den Fingern trommeln : Nervosität
  • Mit den Fingern schnipsen : plötzlicher Einfall, Lösung gefunden
  • Den Zeigefinger heben : Belehrung, Tadel, Dominanz
  • Mit dem Zeigenfinger auf den Tisch pochen : auf etwas bestehen, besonders überzeugt sein, Nachdruck verleihen

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KÖRPERSPRACHLICHE BEGRIFFE UND REDEWENDUNGEN
Handlung und handeln
Das hat Hand und Fuß
Begreifen
Feinfühlig sein
Etwas in der Hand haben
Zum Greifen nah

Literaturhinweis – Beim Verfassen dieser Zeilen erhielt ich Unterstützung von:

  1. Wolfgang Zielke: “Sprechen ohne Worte”, Wissen Verlag, Herrsching 1992
  2. PS Psychologie 2/86
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  1. 17. Februar 2013 um 22:26

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